Die Deadline rückt näher: Bis zum 31.07.2025 müssen verpflichtende Steuererklärung abgegeben sein. Deshalb ist das Thema gerade in aller Munde. Hier führe ich dich durch deine Steuererklärung.
Steuererklärung hat einen abschreckend Ruf, aber: Wenn du angestellt bist, keine Kinder hast, zur Miete wohnst, nicht nebenbei selbstständig bist, ist das Ganze halb so wild – und es lohnt sich fast immer!
Seit rund neun Jahren gebe ich meine Steuererklärung selber ab. Inzwischen brauche ich etwa eine Stunde dafür – für 2023 habe ich 894 € vom Staat zurückbekommen. Nicht schlecht für ein bisschen Zahlengeklicke, oder?
DICKER DISCLAIMER: Ich bin keine Steuerberaterin! Ich teile hier nur meine eigenen Erfahrungen und Tipps. Wenn du dir unsicher bist, wende dich an eine Steuerberaterin deines Vertrauens.
Warum überhaupt eine Steuererklärung machen?
Für viele Angestellte ist die Steuererklärung freiwillig – aber freiwillig heißt nicht unnötig. Denn: Du zahlst monatlich Steuern auf dein Gehalt (Lohnsteuer) und zusätzlich auf Ausgaben, die du für deinen Job brauchst. Beispiel gefällig? Du fährst zur Arbeit, hast vielleicht ein Arbeitszimmer zu Hause, kaufst Büromaterial, hast ein Konto wo dein Gehalt drauf überwiesen wird. Diese Ausgaben, kannst du von deiner Steuer absetzen und dann als Rückzahlung wieder erstattet bekommen! Wie, zeige ich dir in diesem Artikel.
Wenn du nichts einreichst, denkt sich der Staat: „Danke schön – dann behalten wir’s halt!“ 😬
Achtung: Wenn du Einnahmen außerhal deines Jobs hast (z.B. Mieteinnahmen, freiberufliche Jobs), musst du eine Steuererklärung machen – und es kann sein, dass du nachzahlen musst. Aber in diesem Artikel kümmern wir uns erstmal um den Standardfall: Du bist Angestellte, alleinstehend, hast keine Kinder, keine Nebeneinkünfte – just the basics.
Wenn du zu diesem standard Fall gehörst ist deine Steuererklärung freiwillig und du hast dafür 4 Jahre Zeit. Aber: Worauf wartest du? In 4 Jahren kannst du dich noch viel weniger an die Details erinnern. Lasse dich von der Deadline des 31.07.2025 anstecken und geb jetzt deine Steuererklärung ab und erhalte kurz nach deiner Abgabe die Rückzahlung auf dein Konto überwiesen. Außerdem, falls du in den letzten vier Jahren keine Steuererklärung abgegeben hast, ist diese Frist für dich die letzte Chance Rückzahlungen durch deine 2020 Steuererklärung einzufordern.
Im Weiteren führe ich durch die wesentlichen Teile der ESt 1 A – Einkommensteuererklärung unbeschränkte Steuerpflicht. Wenn dir das jetzt noch nichts sagt, dann komme auf den Begriff zurück, sobald du beim Ausfüllen in Elster startest, damit du das richtige Formular auswählst.
Dir sagt Elster nichts? Mein ELSTER, ELektronische STeuer-ERklärung, ist das offiziell der deutschen Finanzverwaltung für die digitale Abgabe von Steuererklärungen. Hier kannst du kostenlos und sicher, deine Steuererklärung anfertigen und direkt an dein Finanzamt schicken. Mehr dazu weiter unten.
Steuerformular und Anlagen – was sind das überhaupt?
Gute Frage! Ein Steuerformular beschreibt die ganze Mappe einer Steuererklärung eines Jahres. Innerhalb eines Steuerformulars gibt es „Anlagen“, welche Fragebögen zu unterschiedlichen Themen sind. Davon gibt’s rund 30, jede Anlage steht für ein Thema: deine Arbeit, Kinder, Rentenbeiträge, Spenden usw.
Für unseren Standardfall reichen meist vier Anlagen. Außerdem ist das System logisch aufgebaut, weshalb nach deiner ersten Steuererklärung die zweite schon viel leichter von der Hand. Außerdem führe ich dich durch die vier relevanten Anlagen.
Bist du bereit deine erste Steuererklärung an zu gehen? Dann kann es los gehen, mit den Details der Anlagen.
Die vier Steueranlagen die du benötigst
1. Der Mantelbogen
Der Mantelbogen ist quasi dein Deckblatt für die Steuererklärung. Hier kommen die Basics rein: Name, Adresse, Steuer-ID, Bankverbindung, usw. Das Finanzamt will wissen, mit wem es hier zu tun hat. Tipp: Dein zuständiges Finanzamt findest du ganz easy über deine Postleitzahl, z.B. direkt bei Elster. Gebe die IBAN an, auf welches Konto eine etwaige Rückzahlung erhalten möchtest. Es werden hier noch einige weiteren Dinge abgefragt, wie z.B. Religion oder Ehe-Gattin, die Antworten werden dir einfach fallen, da es sich die Grundinformationen deines Lebens handeln.
Nach dieser warm-werde-Übung geht es dann an das Eingemachte deiner Steuererklärung.
2. Anlage N
Die Anlage N (nichtselbstständige Arbeit) ist für uns Arbeitnehmerinnen die wichtigste der Steuererklärung. Auf Seite 1 machst du „Angaben zum Arbeitslohn“. Alle notwendigen Daten dazu findest du auf deiner Lohnsteuerbescheinigung.
Bruttoarbeitslohn, Lohnsteuer, Steuerklasse, Solidaritätszuschlag sowie Kirchensteuer gilt es hier anzugeben. Ebenfalls werden auf dieser Anlage noch viele weiteren Dinge abgefragt bezüglich Lohn, der nicht besteuert wurde etc. Da wir hier von dem Standardfall ausgehen, betreffen diese dich nicht und du kannst hier alle Zellen frei lassen.
Noch einfacher ist es, wenn du die Daten direkt digital abrufen lässt. Dazu musst du Elster einmalig die Genehmigung dafür erteilen und dann funktioniert es jedes Jahr automatisch. Wähle „Ja“, wenn bei dem Erstellen des neuen Formulars abgefragt wird, ob Daten aus den Bescheinigungen übernommen werden sollen. Das spart enorm Zeit und Nerven, denn du kannst dir sicher sein, dass so keine falschen Angaben gemacht werden.
Auf Seite 2 der Anlage N findest du dann das Herzstück deiner Steuererklärung: die Werbungskosten. Das sind alle Ausgaben, die du für deinen Job hattest, welche du von deiner Steuerlast abziehen lassen kannst. Wenn du keine Lust auf große Rechnereien hast: Der Staat nimmt pauschal 1.230 € Werbungskosten an – aber oft kommst du drüber! Und genau deshalb lohnt es sich, eine freiwillige Steuererklärung abzugeben. Es folgt ein kleiner Überblick, was du alles angeben kannst. Lass dich von dieser Liste und anderen Webseiten inspirieren für deine Steuererklärung, so entdeckst du Ausgaben, welche du angeben kannst aber nicht selber drauf gekommen wärst.
Werbungskosten, welche du in deiner Steuererklärung geltend machen kannst
Werbungskosten funktionieren nach dem Prinzip: Manchmal muss man zunächst Geld ausgeben, um Geld zu verdienen. Es geht also um die Ausgaben, die anfallen, damit du dein Job ausführen kannst. Für einige Kategorien gibt es Pauschalen, welche du angeben kannst. Sollten bei der Prüfung doch Fragen aufkommen, wird das Finanzamt auf dich zukommen. Es lohnt sich also, deine tatsächlichen Ausgaben erstmal einzutragen.
Punkt 1, welcher abgefragt wird sind die Fahrtkosten zur Arbeit. Hierfür gibt es eine Entferungspauschale und sie machen meist den größten Teil der Werbungskosten aus. Für jeden Tag, an dem du zu deiner Arbeit (ersten Tätigkeitsstätte) gefahren bist, werden dir für jeden Kilometer der einfachen Wegstrecke pauschal 30 Cent als Fahrtkosten anerkannt. Ab dem 21. Entfernungskilometer steigt die Pauschale von 30 Cent auf 38 Cent.
Damit die dir zustehenden Rückerstattungen berechnet werden können, werden Angaben zu deiner Arbeitstage, Krankheitstage, Urlaubstage und HomeOffice-Tage abgefragt.
Ich nutze für die Ermittlung der Distanz von meiner Wohnung zum Büro Google Maps. Interessant ist auch, dass die Entfernungspauschale unabhängig vom Verkehrsmittel gilt.
Wie das Eintragen in Elster aussieht siehst du hier:

Als zweiten Punkt werden Berufsverbände abgefragt. Solltest du einem solchen Mitglied sein, kannst du hier einen Betrag angeben, ansonsten wieder eine Zeile, welche du überspringen kannst.
Relevant werden wieder Aufwendungen für Arbeitsmittel. Hier kannst du Ausgaben angeben, welche für die Arbeit angefallen sind. Dazu zählen zum Beispiel:
- Arbeitsmittel (z. B. Laptop, Bürostuhl, Fachbücher)
- Uniformen, Schutzkleidung z. B. Helm oder Arbeitshandschuhe
Wichtig ist, dass die Arbeitsmittel ausschließlich für die Arbeit verwendet werden müssen und die Kosten nicht von der Arbeitgeberin übernommen wurden.
Die nachfolgenden Abschnitte 11 und 12 sind für dich relevant, wenn du teils oder ganz im Home-Office arbeitest. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten deine Kosten anzufordern. Du kannst zum Beispiel deine anfallenden Kosten für ein Arbeitszimmer in Abschnitt 11 angeben. Bedenke hierbei, dass du z.B. Mietkosten nur anteilig angeben kannst zu dem Anteil der Wohnung, welche du zum Arbeiten verwendest. Gleiches gilt für Internet, Nebenkosten etc. Die Kriterien für das Arbeitszimmer sind streng, weshalb oftmals Option 2: Die HomeOffice Pauschale, die beliebtere Wahl ist, da es auch deutlich einfacher ist. Um die Homeoffice Pauschale von 6€/Tag (maximal 1.260€) in Anspruch zu nehmen, trage einfach in Abschnitt 12 die Anzahl an HomeOffice Tage ein, schon bist du fertig.
In Abschnitt 13 der Anlage kannst du Fortbildungskosten angeben. Als Angestellte werden diese vermutlich von deiner Arbeitgeberin übernommen, solltest du aber nebenher zum Beispiel für einen Berufswechsel Fortbildungskosten anfallen, kannst du diese hier geltend machen. Beispiel hierfür sind Kursgebühren, Schreibmaterial oder Prüfungsgebühren.
Anschließend kommst du zu Abschnitt 14: Weitere Werbungskosten. Hier kannst du nun all die Kosten eintragen, welche zusätzlich im Laufe des Jahres angefallen sind.
- Kontoführungsgebühr (pauschal 16 €)
- Umzugskosten, wenn du für Arbeit oder Ausbildung umgezogen bist, hier gibt es auch Pauschalbeträge
- Bewerbungskosten (Anfahrt für Interview, Bewerbungsmappe drucken, Fotos machen lassen), auch wenn du den Job für die Bewerbung nicht bekommen hast kannst du die Kosten angeben
- Pauschal lassen sich pro Jahr 110 Euro für Reinigungskosten angeben
- Telefonkosten kannst du zu 20% absetzen, wenn du dein Handy auch beruflich verwendest
- Verwendest du eine bestimmte Software oder Service, welchen du privat bezahlst für deine Arbeit?
- stöbere durch dein Haushaltsbuch, um mögliche Ausgaben zu finden, welche du für deine Arbeit benötigst.
Abschließend kannst du noch Werbungskosten für berufsbedingte Auslandsreisen (die deine Arbeitgeberin NICHT erstattet hat) oder Sonderfälle in der Anlage N eintragen.
In den meisten Fällen, sammeln sich durch deine Werbungskosten mehr als die Werbungskostenpauschale (1.230 €) an, weshalb sich der Aufwand lohnt, allein die Fahrtkosten machen oft einen großen Anteil aus.
Wenn du die wichtige Anlage N geschafft hast, gibt es noch zwei weitere Anlagen, die für dich interessant sein können. Diese sind vergleichsweise schnell abgearbeitet.
3. Anlage Sonderausgaben
In der Anlage Sonderausgaben gibst du Ausgaben an, welche du für dein privates Leben hattest, um sie von der Steuer abzusetzen.
Es werden die drei Bereichen Kirchensteuer, Spenden und Mitgliedschaften angeboten.
Diese Ausgaben werden dann von deinen zu versteuernden Einnahmen abgezogen und so deine Steuerlast reduziert. Auf diese Weise belohnt der Staat gute Verhaltensweisen. Machst du keine Angaben, rechnet dir das Finanzamt eine Pauschale von
36€ an.
Kirchensteuer
In Zelle 4 der Anlage kannst du gezahlte Kirchensteuer eingeben. Wenn du die Steuer über deine Arbeit abführst findest du den Betrag auf deiner Lohnsteuerbescheinigung. Hast du das elektronische Auslesen deiner Lohnsteuerbescheinigung eingerichtet wird die Kirchensteuer automatisch eingetragen.
Spenden und Mitgliedsbeiträge
Gutes tun soll belohnt werden, deshalb darfst du Spenden in deiner Steuererklärung absetzten. Hierbei kann es sich um Geldspende aber auch um Sach- oder Zeitspenden handeln.
Aus demselben Grund sind auch Mitgliedsbeiträge absetzbar, allerdings nur wenn es sich dabei um steuerbegünstigte und gemeinnützige Vereine handelt, wie z.B. für Kunst oder Kultur. Sportvereine zählen hier (fast immer) nicht dazu!
Eine ausführliche Erklärung der Kriterien, den notwendigem Zuwendungsbestätigung und zum Eintragen findest du auf Finanztipp.de in diesem Blogartikel.
Grundsätzlich gilt bei Sonderausgaben: Belege musst Du erst auf Nachfrage des Finanzamts einreichen. Hefte sie also gut sortiert ab für den Fall einer Nachfrage und behalte sie mindestens bis zu dem Erhalt deines Steuerbescheids. Empfohlen wird die Belege noch 4 Jahre darüber hinaus aufzubewahren. Du kannst die Belege digital abspeichern, sodass sie nicht vergilben oder verloren gehen.
4. Anlage Vorsorgeaufwand
Die letzte Anlage, welche du heute benötigst ist die Anlage Vorsorgeaufwand. Hier geht’s primär um deine Krankenversicherung. Auch Unfall– und Haftpflichtversicherungen kannst du angeben. Eine Berücksichtigung aller Ausgaben finden allerdings bis zu dem Höchstbetrag von 1.900€ in unserem Standardfall.
Krankenversicherung
Meist zahlt die Arbeitgeberin diese anteilig, dein Arbeitnehmerinnenanteil wird direkt dem Finanzamt übermittelt und du kannst es per Beleg einpflegen lassen. Wenn du es händisch einträgst, findest du alle notwendigen Angaben auf deinem Lohnsteuerbescheinigung. Anschließend kannst du überprüfen, ob du mit deiner Krankenkasse den Höchstbetrag bereits ausschöpfst oder weitere Vorsorgeaufwände geltend machen kannst.
Für die meisten von uns wird die gesetzliche Krankenkasse bereits zur Erreichung des Höchstbetrags reichen. Falls du dennoch weitere Versicherungen abgeschlossen hast, kannst du diese trotzdem angeben. Ob es auf deine Rückzahlung eingerechnet wird prüft dann das Finanzamt. Zum Beispiel kannst du Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht, Unfall- oder Reiseunfallversicherungen angegeben, nicht aber Reiserücktritts- oder Reisegepäckversicherungen. Auch eine freiwillige eigenständige Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherung und einige Kapitallebens- oder Rentenversicherungen können angegeben werden. Wende dich für die Details, sollten sie auf dich zutreffen, an deine Steuerberaterin deines Vertrauens.
Warum ich Elster nutze – und du es auch tun solltest
Ich mache meine Steuererklärung seit ein paar Jahren mit Elster – der offiziellen Plattform vom Finanzamt. Warum?
- Es ist Kostenlos – Elster ist eine offizielle Plattform. Es gibt kein Abo, keine versteckten Gebühren.
- Du kannst deine Erklärung online speichern, bearbeiten und abschicken. Kein Installieren, Downloaden oder ähnlich notwendig.
- Praktisch: Elster übernimmt Daten aus dem Vorjahr – das spart richtig Zeit!
- Elster kann deine Lohnsteuerdaten digital abrufen – damit stimmen alle Angaben mit denen des Finanzamts überein.
- Einfach: Die Oberfläche ist nicht die hübscheste – aber sie ist einfach und verständlich, sodass du dich schnell zurechtfindest.
Apps wie Taxfix oder WISO bieten nette Hilfen, keine Frage. Da diese Unternehmen großes Interesse an uns Kunden haben, werden wir oft mit ihren Vorteilen beworben und/oder Elster abgewertet oder verschwiegen. Aber wenn du erstmal verstanden hast, was du wo und warum in deine Steuererklärung eintragen musst, brauchst du wirklich keine App. Zumal Elster dich auch durch deine Steuererklärung durchführt und dir viele Erklärungen zur Verfügung stellt. Wenn das noch nicht überzeugt hat: Es handelt es sich bei deiner Steuer um sensible Daten, willst du diese wirklich Drittanbietern anvertrauen?
Was benötigst du für Elster?
- Einmalige Registrierung: Rechne hierfür einige Tage, weil du Zugangsdaten per Brief zugestellt bekommst.
- Anschließend benötigst du für das Anfertigen und Abschicken deiner Steuererklärung nur ein Schlüsselzertifikat (ein Dokument, welches du auf Handy oder Laptop abspeicherst und dann hochlädst zum Einloggen) und dein selbst festgelegtes Passwort
ETF Depot versteuern?
Vielleicht hast du dich auch gefragt, ob du die Gewinne, welche du mit deinen Investitionen erwirtschaftest, ebenfalls in der Steuererklärung angeben musst. Im Normalfall musst du das nicht, da du die entsprechende Steuer direkt von deiner Brokerin an den Staat zahlst, wenn es sich um ein Depot in Deutschland handelt. Hier habe ich die Kapitalertragssteuer erklärt, welche auf solche Gewinne anfallen. Es steht dir aber ein Sparerfreibetrag von 1.000€ zu, wenn du diesen nicht bei deiner Brokerin hinterlegt hast, kannst du dir diese in deiner Steuererklärung zurückholen mit der Anlage KAP. Auch wenn du den Freibetrag nicht ausgeschöpft hast, kannst du davon profitieren die Anlage KAP auszufüllen. Frage zu Details die Steuerberaterin deines Vertrauens.
Fazit: Ja, du kannst deine Steuererklärung einfach selber machen!
Steuererklärung klingt erstmal wie ein Labyrinth aus Paragraphen – aber für viele von uns ist es ein klarer, einfacher Weg mit einer hübschen Rückzahlung am Ende.
Wenn du:
- angestellt bist,
- keine Kinder hast,
- kein extra Einkommen hast,
- Ausgaben wie Fahrtkosten, Versicherungen, Kirchensteuern, u.v.m. hast,
dann brauchst du nur 3–4 Formulare. Starte mit Elster, beginne mit dem Mantelbogen und klicke dich durch. Du wirst sehen: Nach dem ersten Mal ist die Steuererklärung kein Hexenwerk mehr. Die zweite geht schon viel leichter von der Hand.
Da deine Steuererklärung freiwillig ist, hast du nichts zu verlieren aber viel zu gewinnen. Denn ziemlich sicher bekommst du als Standardfall auch ein paar Hundert Euro zurück. Lass dich nicht von dem Gedanken abhalten, dass du bei deiner ersten Steuererklärung alle maximal möglichen Ausgaben absetzen musst. Allein durch das Abgeben kann dir durch die Pauschalbeträge eine Rückzahlung zustehen.
Jedes Jahr, welche du deine Steuererklärung abgibst und eine Rückzahlung erhälst gewinnst du an Geld und Erfahrung.
Wenn du Fragen hast beantworte ich diese gerne in den Kommentaren. Trage dich in den monatlichen Newsletter ein, um regelmäßig finanziellen Input wie diesen Artikel zu erhalten.
Abschließend nochmals die Erinnerung: Ich bin Finanz-Bloggerin, keine Steuerberaterin! Diese Tipps und Hinweise basieren aus meinen Erfahrungen und Recherchen zu dem Thema, stellen jedoch keine Steuerberatung dar.
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